Die europäische Getreidewirtschaft steht vor einem Wandel im Umgang mit Mykotoxinen. Die aktuelle COCERAL Mycotoxins Management Survey 2025 zeigt: Nicht nur die Belastung einzelner Toxine verändert sich, sondern zunehmend auch das gesamte Mykotoxinprofil von Getreidepartien. Besonders die Kombination mehrerer Toxine (Co-Kontaminationen) rückt stärker in den Fokus. Die Studie basiert auf einer Befragung europäischer Marktteilnehmer und repräsentiert rund 86 Millionen Tonnen gehandelte Getreidemengen. Ein zentrales Ergebnis: 93 % der befragten Unternehmen führen regelmäßige Mykotoxinuntersuchungen durch. Die wichtigsten überwachten Kulturen sind dabei Mais, Weizen und Gerste.
Während früher einzelne Leitparameter wie DON, Zearalenon oder Aflatoxin B1 im Mittelpunkt standen, zeigt sich heute ein komplexeres Bild. Immer häufiger werden mehrere Mykotoxine gleichzeitig in einer Partie festgestellt.
Typische Kombinationen sind:
Diese Entwicklung erschwert die Risikobewertung, da nicht nur einzelne Grenzwerte betrachtet werden können, sondern zunehmend das gesamte Belastungsprofil einer Partie entscheidend wird.
Die COCERAL-Befragung zeigt, dass der Klimawandel als einer der wichtigsten Treiber zukünftiger Mykotoxinrisiken gesehen wird.
Besonders hervorgehoben werden:
Die Branche erwartet durch strengere Anforderungen:
Die Ergebnisse der COCERAL-Studie verdeutlichen, dass die Bewertung einzelner Mykotoxine künftig häufig nicht mehr ausreicht. Mit der zunehmenden Bedeutung von Co-Kontaminationen wächst auch der Bedarf an Analyselösungen, die mehrere relevante Mykotoxine gleichzeitig erfassen und so ein umfassenderes Bild der Belastung liefern. Genau hier setzen die Multiplex-Assays von SAFIA an. Sie ermöglichen den parallelen Nachweis ausgewählter Mykotoxine in einer einzigen Analyse und unterstützen damit eine effiziente Bewertung komplexer Mykotoxinprofile. Dies erleichtert insbesondere das Screening von Rohstoffen und Getreidepartien, in denen verschiedene Toxine gleichzeitig auftreten können, und liefert eine fundierte Grundlage für Entscheidungen im Qualitäts- und Risikomanagement.
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